Fahrtauglichkeit

Fahrtauglichkeit und Dronabinol

Die Einnahme von Dronabinol schließt die Möglichkeit, ein Kraftfahrzeug zu führen, grundsätzlich nicht aus. Vielmehr kommt es darauf an, wie Dronabinol bei Ihnen persönlich wirkt und Ihre Fahrtüchtigkeit möglicherweise einschränkt.

Bisher liegen aber nur wenige Studien zur Wirkung von Tetrahydrocannabinol (THC) auf die Fahrtauglichkeit vor, die eine gesicherte Datenlage wiedergeben. Die Rechtslage gestaltet sich insgesamt wie folgt: Gemäß § 24a Abs.2 StVG handelt derjenige ordnungswidrig, der unter der Wirkung von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führt. Das Führen eines Fahrzeuges unterliegt Ihrer Verantwortung. Ob dies für Sie uneingeschränkt möglich ist, muss durch Sie selbst und Ihren behandelnden Arzt individuell eingeschätzt und entschieden werden. Der Umgang mit Opiaten unterliegt derselben Gesetzeslage.